Historie

BISHERIGE AKTIVITÄTEN DER BÜRGERINITIATIVE

28. März 2015: Frühlingserwachen – „Verweile doch, du bist so schön, im offenen Park spazieren geh’n!“
Die Bürgerinitiative „Freier Parkzutritt“ erinnert daran, dass im März die meisten Tore zum Schlosspark Pillnitz noch offen sind. Wir wollen gemeinsam den Park beleben, reichlich füllen und genießen. Kleine kulturelle Darbietungen sind erwünscht.

21. Februar 2015: Schlosspark Pillnitz ins Wahlprogramm
In einem Schreiben an die OB-Kandidatin Frau Dr. Stange bittet die Bürgerinitiative darum, die Schlosspark-Problematik in deren Wahlprogramm aufzunehmen. Mit einem klaren Bekenntnis der Stadt Dresden zum Schlosspark Pillnitz ist ein deutliches Zeichen an das Land Sachsen als Eigentümer möglich. Der Bürgerpark muss Priorität vor der Nutzung als Touristenattraktion haben.

Februar 2015: Winterzeit = Tore offen, deshalb keine Protestplakate
Da die Tore zum Schlosspark in den Wintermonaten ohne Einschränkung geöffnet sind, entfernt die Bürgerinitiative alle Plakate und Banner im Ortsgebiet. Diese Aktion soll ein Zeichen sein für den Wert des Normalen – dem freien Zutritt zum Schlosspark und einem optisch normalen Alltag für die Bürger.

2014

September 2014: Großplakat zur Landtagswahl
Mit einem Großplakat im Ortsgebiet wirbt die Bürgerinitiative dafür, die Schloss-Problematik bei der Landtagswahl zu berücksichtigen (siehe Plakat).

19. März 2014: Karikaturenwettbewerb der Bürgerinitiative zum Elbhangfest
Die Bürgerinitiative ruft zu einem Karikaturenwettbewerb anläßlich des Elbhangfestes 2014 auf. Die erste und der zweite Preisträger erhalten jeweils zwei Eintrittskarten für das Elbhangfest-Wochenende 2014. Die Arbeiten der ersten beiden Preisträger werden, wenn technisch möglich, auf Leinwände Format 250/300 cm übertragen und während des Elbhangfestes an prominenter Stelle ausgestellt. Auch alle weiteren Arbeiten sollen während des Wochenendes ausgestellt werden. Einreicheschluss ist der 3. Juni 2014. Weitere Details können dem folgenden Dokument entnommen werden:
Aufruf zum Karikaturenwettbewerb

8. Februar 2014: Aus für Arbeitsgruppe – Bürgerinitiative weiter aktiv
Nach dem vierten Treffen der Arbeitsgruppe „Schlosspark Pillnitz“ (Sächsisches Staatsministerium der Finanzen – SMF, Schlösser, Burgen und Gärten gGmbH – SBG und Bürgerinitiative „Freier Parkzutritt“) hat sich die Bürgerinitiative entschieden, die Arbeitsgruppe vorerst ruhen zu lassen. Die Gründe für diese Entscheidung sind in folgender Pressemitteilung der Bürgerinitiative dargestellt:
Pressemitteilung vom 8. Februar 2014 zum Aus der Arbeitsgruppe

8. Januar 2014: Banner im Ortsbild Pillnitz
Das erste Banner („Welterbe weg, Schlosspark zu – FDP und CDU“) erregte auf dem Elbhangfest 2013 viel Aufmerksamkeit. Auch alle nachfolgenden Banner fanden mit ihren teils flotten Sprüchen Platz an Zäunen vieler Anwohner in Pillnitz – und viel Aufmerksamkeit bei allen Pillnitz-Besuchern und Durchfahrenden. Hier eine Auswahl (siehe auch Fotomontage):

  • Zugeschlossen eins, zwei, drei – Bürgerwille einerlei!
  • Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn ! (Goethe, Faust II)
  • Ohne Gewissen Wege zerrissen
  • Wenn Stadt und Land Kultur verstehn, sind off’ne Tore kein Problem!
  • Verzockte Landesbank-Millionen darfst Du mit Eintrittsgeld belohnen
  • Der Bürgerwille ist verletzt, Freistaat öffne Tore jetzt.
  • Für Eintritt gelöhnt, Ererbtes verhöhnt

Auf die Plakate wurden mehrfach Anschläge verübt, die Täter bisher nicht ermittelt.

2013

Juni 2013: Elbe-Hochwasser unterbricht die Aktionen
Das Elbe-Hochwasser unterbricht vorerst die Aktionen. Die Mitglieder der Bürgerinitiative sind zum Teil massiv betroffen, alle Anwohner haben auf Monate andere Sorgen.

Mai 2013: Info-Plakate im Ortsgebiet
Die Bürgerinitiative informiert mit Info-Plakaten an exponierten Stellen im Ortsgebiet Anwohner und Parkbesucher zur Schlossparkproblematik (siehe Info-Plakate).

14. April 2013: Dresdner Bürger meiden Schlosspark Pillnitz
Die Bürgerinitiative belegt durch Zählungen Änderungen im Besuchsverhalten der Schlosspark-Besucher (siehe Pressemitteilung).

16. März 2013: Anliegerklage gegen Schließung des Schlossparks
Anlieger des Schlossparks haben beim Verwaltungsgericht Dresden Feststellungsklage gegen die Stadt Dresden erhoben. „Wir gehen davon aus, dass die Wege im Schlosspark schon seit Menschengedenken öffentlich genutzt worden sind und nicht ohne Weiteres gesperrt werden können. Das wollen wir feststellen lassen“, so der Kläger Markus Zelt. „Wir wollen mit der Klage die Stadt mehr in die Verantwortung nehmen…wir wollen nur unsere gewohnten täglichen Wege durch den Park gehen und dafür brauchen wir wie bis April 2012 offene Tore in den Schlosspark – und zwar überall und ohne Einschränkungen.“

16. März 2013: Aktionstag Pillnitz auf dem Rathausplatz Pillnitz
Unserem Aufruf folgten ca. 200 Bürger vorwiegend vom Elbhang sowie Zschachwitz/Zschieren/Laubegast. Dr. Sebastian Storz (Forum für Baukultur e.V.) als fulminanter und wortgewaltiger Redner, Dr. Eva-Maria Stange (Sächs. Landtag, SPD) in ihrer ruhigen und bestimmten Art sowie Christiane Filius-Jehne (Stadträtin B90/Grüne) unterstützten unser Anliegen. Die Bürgerinitiative dankt allen, die unsere Arbeit in einer Spendenaktion während des Aktionstages unterstützten (siehe auch Pressemitteilung).

2012

September 2012: Erstunterzeichnertreffen im Saal der ehemaligen Gaststätte „Goldener Löwe“ in Pillnitz

9. August 2012: 1. Gespräch mit dem Staatssekretär des Finanzministeriums, Herrn König
Eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des SMF und der BI wird eingesetzt, deren Arbeit im Oktober 2012 beginnt.

22.-24.Juni 2012: Elbhangfest
Unser Wagen sorgte für Überraschungen im Festumzug von Loschwitz bis Pillnitz am Samstagvormittag und insbesondere am Orteingang Pillnitz (Dresdner Str.)! Auch in mehreren Pillnitzer und Hosterwitzer Gärten wurde der nicht aufgegebene Wunsch nach einem wieder freien Parkzutritt sichtbar und hörbar.

1. Mai 2012: Dampferparade
Die Bürgerinitiative zeigte Flagge auf den Pillnitzer Elbwiesen zwischen Fähre und Schloss.

23. April 2012 Gespräch der Bürgerinitiative mit der Oberbürgermeisterin, Frau Orosz
Medieninformation lesen

11. April 2012: Pressegespräch
Pressegespräch der Bürgerinitiative zu den Themenschwerpunkten: Freier Park Pillnitz / Erlebte Demokratie / Perspektiven und weitere Aktivitäten für einen freien Parkzutritt

8. April 2012: Petition an den Sächsischen Landtag
Die Bürgerinitiative sammelt mit anderen Pillnitzer Bürgern unter den Parkbesuchern Unterschriften für eine Petition an den Sächsischen Landtag. Innerhalb von 4 Wochen setzen sich 7.105 Bürger mit ihrer Unterschrift für einen freien Park für freie Bürger ein. Sie kommen aus der ganzen Bundesrepublik (siehe Karte).

2. April 2012: Der Parkeintritt wird trotz der Proteste eingeführt
Trauer an diesem grauen kalten und fast menschenleeren Montagmorgen über Pillnitz – die gesamte Spitze des Staatsbetriebes SBG, angeführt von seinem Direktor, Herrn Dr. Striefler, feiert die erste Besucherin im nun gebührenpflichtigen Park mit einer Flasche Wein – wie makaber…so eng liegen Freud und Leid beieinander.

1. April 2012, 15.00 Uhr: Letzter Protestspaziergang vor der geplanten
Eintrittserhebung im Schloßpark, Treffpunkt Busparkplatz

29. März 2012: Übergabe der bis dahin eingegangenen Unterschriftenlisten
(Internet und Listen) an den Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler
Übergabeschreiben ansehen

27. März 2012: Bürgerversammlung im Ortsamt Loschwitz
Die Oberbürgermeisterin, Frau Orosz, erscheint nicht zur Bürgerversammlung und kommt so dem Beschluss des Stadtrats vom 15. März 2012 nicht nach. Zum Beginn der Veranstaltung beantragt die Bürgerinitiative den Abbruch der Versammlung und die Nachholung mit Frau Orosz. Daraufhin verlassen alle ca. 200 anwesenden Personen das Ortsamt. Die Bürgerversammlung ist beendet. Ein neuer Termin findet nicht statt.
Stadtratsbeschluss ansehen

25. März 2012: Protestspaziergang
Protestspaziergang gegen die Eintrittsgebühr und die damit verbundene Schließung vieler Parkzugänge. Treffpunkt ist der Busparkplatz.

13. März 2012: Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative
Die Bürgerinitiative „Schlosspark“ lädt ein zur Informationsveranstaltung im Hörsaal der HTW über das Ziel der Bürgerinitiative sowie den aktuellen Stand und die Aussichten.

8. März 2012: Die Bürgerinitiative informiert Medienvertreter zum Sachstand

3. März 2012: Stelenaktion vor den Parkeingängen
Auf Stelen vor zukünftig verschlossenen Parkeingängen werden jeweils am Wochenende Besucher informiert und gebeten, das Ziel der Bürgerinitiative für einen freien Parkzutritt zu unterstützen. Schon beim Aufstellen der Stelen stießen diese auf großes Interesse der Besucher. Doch leider wurden gleich am ersten Tag 2 Stelen gestohlen.
Fotos der Stelenaktion

21. Februar 2012: Moratorium
Um Konfrontationen abzubauen, hat die Bürgerinitiative dem sächsischen Ministerpräsidenten, Herrn Stanislaw Tillich, ein Moratorium vorgeschlagen.

15. Februar 2012: Sitzung des Ortsbeirates Loschwitz zum Thema Schlosspark

14. Februar 2012: Gespräch des Landtagspräsidenten, Dr. Matthias Rößler (CDU), mit Vertretern der Bürgerinitiative

13. Januar 2012: Bürgerversammlung im Kuppelsaal des Schlosses
Über Presse und Rundfunk erfahren die Bürger von der Absicht, ab 2. April 2012 Eintrittsgebühren für den Pillnitzer Park zu erheben. SBG lädt zu einer Bürgerversammlung am 13. Januar 2012 in den eiskalten Kuppelsaal des Schlosses ein. Fragen/Bedenken/Einwände der über 300 Bürger (80 Stühle!) werden nicht beantwortet. Es gründet sich die Bürgerinitiative „Freier Parkzutritt“. Schreiben an den Finanzminister und den Landtagspräsidenten.

vor 2012

Seit 15. Mai 2007 herrschte „Sendepause“ seitens der Schlösserverwaltung und des Finanzministeriums bis zur überraschenden Schaffung vollendeter Tatsachen im Jahr 2012.

6. April 2007: Schreiben des Ortsvereins Pillnitz an den Finanzminister
Mit Schreiben vom 6. April 2007 (Bewirtschaftungskonzept anliegend) wandte sich der Ortsverein an den damaligen Finanzminister Herrn Dr. Metz mit der Bitte um Prüfung dieser Angelegenheit und dieses Schreiben als Dienstaufsichtsbeschwerde gegenüber der Parkverwaltung zu betrachten. Der Finanzminister bestätigte mit Schreiben vom 15. Mai 2007 die sehr umfangreiche und vor allem konstruktive Arbeit der Arbeitsgruppe, verweist aber gleichzeitig auf weitere erforderliche Prüfungen. Zitat: „Ich gehe davon aus, dass auch der Ortsverein Pillnitz den bislang beschrittenen Weg der Zusammenarbeit im Interesse der Erhaltung von Schloss und Park als einzigartiges Ensemble der sächsischen Schloss- und Gartenkunst fortsetzen wird“. Ebenfalls mit Datum vom 6. April 2007 erhielt der Landtagspräsident ein Schreiben mit der Bitte um Weiterleitung an die Fraktionen. Auch der Oberbürgermeister der Stadt Dresden erhielt eine Kopie des Schreibens an den Finanzminister und dankte dem Ortsverein für sein Engagement und wünschte weiterhin viel Erfolg.

10. Mai 2005: Erste Zusammenkunft der Arbeitsgruppe „Zukunft – Schloss und Park Pillnitz“
Nach der Bürgerversammlung am 7. März 2005 gründete sich die Arbeitsgruppe „Zukunft – Schloss und Park Pillnitz“ auf Einladung durch Frau Dr. Dietrich (Schlösserverwaltung). Mitglieder waren Vertreter der Schlösserverwaltung, der Stadtverwaltung (Grünflächenamt und Referat Grundsatzfragen), der ortsansässigen Vereine (Ortsverein, Verein Weinbergkirche), der Hochschule für Technik/Wirtschaft, Vertreter der Gewerbetreibenden sowie Bürger. Die Mitglieder verständigten sich auf das gemeinsame Ziel, eine gemeinsame Position bis Ende 3. Quartal 2005 zu finden, „in welcher Weise das Bau- und Gartendenkmal Schloss und Park Pillnitz künftig erhalten werden kann, wir unserem Kultur- und Bildungsauftrag gerecht werden und auch den Erholung Suchenden weiterhin einen Augenschmaus bieten können“ (Protokollzitat)

Ergebnis:

  • Kleinster gemeinsamer Nenner ist die Erhaltung des Schlossparks
  • Situationsanalyse, die Teilnehmer erhalten von der Schlossverwaltung eine Tischvorlage zu Besucherzahlen Aufwand, Erträgen, Betriebskostenzuschuss, Einnahmen/Ausgaben, Veranstaltungen, Vermietungen
  • Ideensammlung zur Verbesserung der Einnahmesituation, wobei der Schwerpunkt darauf liegen muss, keine Eintrittsgebühren zu erheben.

In den weiteren Zusammenkünften wurden eine Menge brauchbarer Vorschläge erarbeitet, ebenso die Alleinstellungsmerkmale für die Einmaligkeit des Pillnitzer Parkes. Diese sollten in ein vom Landtag gefordertes Bewirtschaftungskonzept einfließen und bis Ende Nov. 2005 vorliegen (Sächs. Landtag DS 4/0889: „Grundlage…muss letztlich ein Bewirtschaftungskonzept für die Gesamtanlage Schloss Pillnitz sein“). Man einigte sich, dass zunächst durch die örtlichen Vertreter der Arbeitsgruppe dieses Bewirtschaftungskonzept erarbeitet und an die Schlösserverwaltung weiter geleitet wird. Diese Zuarbeit erfolgte als „Bewirtschaftungskonzept für den Pillnitzer Park unter Verzicht auf die Erhebung von Eintrittsgebühren“. Eine Antwort der Schlösserverwaltung blieb bis heute aus.
Bewirtschaftungskonzept 2005 (PDF Dokument)

7. März 2005: Bürgerversammlung in Pillnitz
Auf Anregung von Herrn Landtagspräsidenten Erich Iltgen findet in Pillnitz eine Bürgerversammlung statt. Herr Iltgen „erfuhr wie die Pillnitzer Bürger über die Presse von den Plänen der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten, noch in diesem Jahr einen Eintritt für den Schlosspark Pillnitz zu erheben“. Nach den öffentlichen Protesten und zahlreichen Anschreiben schlägt er vor, eine Einwohnerversammlung einzuberufen. In der Versammlung mit massiven Bürgerprotesten stellte sich das gemeinsame Ziel heraus, dass „wir heute verantwortlich sind, dass auch die nächsten Generationen den Schlosspark in seiner Einzigartigkeit erleben können. Unsere Vorfahren haben uns diesen Park überlassen und anvertraut“ (Originalschreiben von Herrn Iltgen)